ML begrüßt den Strategiewechsel der Verwaltung beim Klimaschutzaktionsplan 2030
- Redaktion
Im Ausschuss für Umwelt und Technik hat der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der ML, Christopher Probst die Verwaltung für Ihren neuen Ansatz bei der Evaluation des Klimaschutzaktionsplans 2030 gelobt:
"Bereits bei der Verabschiedung im Jahr 2022 haben die Freien Wähler Mannheimer Liste auf die unrealistischen und völlig überzogenen Ziele des Klimaschutzaktionsplans 2030 hingewiesen und eine Verschiebung des Zieljahres auf das Jahr 2045 gefordert. Unser Vorschlag war, in Zwischenzielen im 5-Jahres-Abstand realistische und konkrete Meilensteine zu definieren. Damals wurden wir belächelt und als Gegner des Klimaschutzaktionsplans hingestellt. Wir haben uns davon nicht beirren lassen und diesen Antrag im Jahr 2025 durch die Forderung ergänzt, als neues, vorrangiges Ziel des Klimaschutzaktionsplans die Klimafolgenbewältigung und Klimafolgenanpassung in den Mittelpunkt städtischen Handelns zu stellen."
Heute, 4 Jahre später hat nun auch die Verwaltung eingesehen, dass die damalige Richtung falsch und ein Richtungswechsel notwendig ist. Die ML freut sich, dass unsere Forderung aus dem Jahr 2025, realistische Ziele zu setzen, die Resilienz vor den Klimaschutz zu stellen und als neues Ziel für das städtisches Handeln eine Klimafolgenanpassungsstrategie mit Schritten für die Klimafolgenbewältigung zu setzen, nun doch noch umgesetzt werden soll.
Dazu der Fraktionsvorsitzende Holger Schmid: "Angesichts zunehmender Hitzebelastung in der Stadt, häufigere Starkregenereignissen sowie wachsender Schäden an Infrastruktur und Gesundheit hat nun auch die Umweltdezernentin eingesehen, dass einer wirksame Klimafolgenanpassung und Steigerung der Resilienz besondere Bedeutung zukommt. Deshalb ist es richtig, bei der weiteren Umsetzung Maßnahmen verstärkt anhand klarer Kriterien zu priorisieren. Ziel muss sein, die vorhandenen Ressourcen möglichst wirksam einzusetzen."